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Korrosion

Korrosion ist eine chemische oder elektrochemische Veränderung eines Materials durch seine Umgebung. Rostendes Eisen ist das bekannteste Beispiel, aber Korrosion umfasst weit mehr als Rost.

Was passiert?

Beim Rosten von Eisen sind gewöhnlich Wasser und Sauerstoff beteiligt. Verschiedene Stellen der Oberfläche wirken wie kleine elektrochemische Bereiche: Eisen wird oxidiert, Sauerstoff reduziert. Daraus entstehen hydratisierte Eisenoxide und verwandte Rostprodukte.

Wo begegnet uns das?

Salz kann Korrosion beschleunigen, weil gelöste Ionen Wasser leitfähiger machen. Auch Säuregrad, Temperatur und Kontakt mit anderen Metallen beeinflussen die Geschwindigkeit.

Schutz funktioniert auf verschiedene Weise: Farbe hält Wasser und Sauerstoff fern, Zink schützt Stahl, und Edelstahl nutzt Chrom für eine dünne passive Oberflächenschicht.

MerksatzRost ist eine Form der Korrosion; Korrosion ist der Oberbegriff.

Einen Schritt weiter

Um das Phänomen zu verstehen, sollte man Antrieb und sichtbares Ergebnis trennen. Temperatur, Druck, Konzentration, Kontaktfläche und Materialart können Geschwindigkeit oder Endzustand verändern. In realen Systemen wirken meist mehrere Faktoren gleichzeitig.

Deshalb kann dasselbe Phänomen im Labor, in der Küche oder draußen sehr unterschiedlich aussehen. Die zugrunde liegende Chemie und Physik bleiben gleich, aber die Bedingungen verschieben das Gleichgewicht.