Wissenschaft sehen

Phänomene

Alltägliche wissenschaftliche Phänomene mit lebendigen Schemata und sorgfältig geprüften Texten. Die Bewegung zeigt den Mechanismus; der Text erklärt die Vereinfachungen.

H₂O · flüssig

Verdunstung

Verdunstung ist der Übergang von Molekülen an der Oberfläche einer Flüssigkeit in die Gasphase. Wasser muss dafür nicht kochen.

Kondensation

Kondensation ist der Übergang eines Gases in den flüssigen Zustand. Im Alltag fällt sie besonders auf, wenn Wasserdampf kleine Tröpfchen bildet.

Sieden

Sieden beginnt, wenn sich im gesamten Flüssigkeitsvolumen Dampfblasen bilden und wachsen können, statt zusammenzufallen. Es ist nicht einfach nur schnellere Verdunstung.

Schmelzen

Schmelzen ist der Übergang vom festen in den flüssigen Zustand. Die Teilchen bleiben dieselben; ihre Anordnung und Beweglichkeit ändern sich.

Erstarren

Erstarren ist der Übergang von flüssig zu fest. Wird Energie entzogen, bewegen sich die Teilchen weniger und eine feste Struktur kann entstehen.

Lösen

Beim Lösen verteilen sich die Teilchen eines Stoffes zwischen den Teilchen des Lösungsmittels. Sie verschwinden nicht, sondern sind nur auf einer sehr kleinen Skala verteilt.

Diffusion

Diffusion ist die selbstständige Verteilung von Teilchen aufgrund ihrer thermischen Bewegung. Mit der Zeit werden Konzentrationsunterschiede dadurch kleiner.

Kristallisation

Kristallisation ist die Bildung einer geordneten festen Struktur aus zuvor stärker verteilten Teilchen, etwa aus einer Lösung oder Schmelze.

CO₂H₂OO₂C

Photosynthese

Photosynthese ermöglicht Pflanzen, Algen und einigen Mikroorganismen, Lichtenergie chemisch zu speichern. Kohlendioxid und Wasser liefern Ausgangsstoffe für organische Verbindungen; dabei wird Sauerstoff freigesetzt.

Der Wasserkreislauf

Das Wasser der Erde bewegt sich ständig zwischen Ozeanen, Atmosphäre, Land, Eis, Böden und Grundwasser. Der Wasserkreislauf ist ein Netzwerk von Transporten und Zustandsänderungen, kein einfacher Kreisweg jeder einzelnen Moleküle.

Oberflächenspannung

Die Wasseroberfläche kann wirken, als wäre sie leicht gespannt. Das ist keine echte Haut, sondern eine Folge der Anziehung zwischen Wassermolekülen.

Kapillarwirkung

Wasser kann in einem sehr dünnen Rohr ohne Pumpe nach oben steigen. Kapillarwirkung entsteht aus dem Zusammenspiel zwischen Haftung an der Wand und Anziehung der Wassermoleküle untereinander.

Korrosion

Korrosion ist eine chemische oder elektrochemische Veränderung eines Materials durch seine Umgebung. Rostendes Eisen ist das bekannteste Beispiel, aber Korrosion umfasst weit mehr als Rost.

Säuren und Basen

Säure-Base-Chemie ist mehr als eine Zahl auf der pH-Skala. Sie beschreibt Reaktionen mit Protonenübertragung und erklärt Stoffe von Essig bis Antazida.

Osmose

Wasser kann eine selektive Membran passieren, auch wenn gelöste Stoffe sie deutlich schwerer durchqueren.

Gleichstrom
Anode (+)O₂
Kathode (−)H₂

Elektrolyse

Elektrolyse nutzt Strom, um eine chemische Reaktion anzutreiben.

Wärmeleitung

Wärme kann sich durch ein Material bewegen, ohne dass das Material selbst strömt.

Konvektion

Konvektion überträgt Wärme durch die Bewegung einer Flüssigkeit oder eines Gases.

Löslichkeit

Lösen hängt vom Stoff, vom Lösungsmittel, von der Temperatur und manchmal vom Druck ab.