Was passiert?
Eine Flüssigkeit siedet, wenn ihr Dampfdruck dem äußeren Druck entspricht. Deshalb ist die Siedetemperatur keine unveränderliche Zahl: In großer Höhe senkt der geringere Luftdruck beispielsweise den Siedepunkt von Wasser.
Wo begegnet uns das?
Schon vor dem Sieden können kleine Blasen auftreten, weil gelöste Gase beim Erwärmen aus dem Wasser entweichen. Beim eigentlichen Sieden entstehen Dampfblasen im Inneren der Flüssigkeit und erreichen die Oberfläche.
Bei normalem Atmosphärendruck siedet reines Wasser ungefähr bei 100 °C. Druck, gelöste Stoffe und Messbedingungen beeinflussen den Wert. Ein Schnellkochtopf erhöht den Druck und ermöglicht dadurch höhere Temperaturen.