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Der Wasserkreislauf

Das Wasser der Erde bewegt sich ständig zwischen Ozeanen, Atmosphäre, Land, Eis, Böden und Grundwasser. Der Wasserkreislauf ist ein Netzwerk von Transporten und Zustandsänderungen, kein einfacher Kreisweg jeder einzelnen Moleküle.

Was passiert?

Durch Verdunstung gelangt flüssiges Wasser in die Atmosphäre; Pflanzen geben zusätzlich Wasserdampf durch Transpiration ab. Kühlt die Luft ab, trägt Kondensation zur Bildung von Wolkentröpfchen oder Eiskristallen bei. Niederschlag bringt Wasser als Regen, Schnee oder in anderer Form zurück zur Oberfläche.

Wo begegnet uns das?

An Land kann Wasser oberflächlich in Bäche und Flüsse abfließen, in den Boden einsickern, Grundwasser auffüllen, als Schnee oder Eis gespeichert werden oder von Lebewesen aufgenommen werden. Grundwasser kann später Quellen, Flüsse und Ozeane speisen.

Der Kreislauf hat keinen einzigen Startpunkt und keine feste Dauer. Ein Wassermolekül kann sehr unterschiedlich lange im Ozean, Gletscher oder Grundwasser verbleiben. Menschliche Nutzung und Klimawandel verändern ebenfalls Flüsse, Speicher und Wasserqualität.

MerksatzDer Wasserkreislauf ist ein Netzwerk: Wasser kann viele verschiedene Wege nehmen, bevor es wieder Ozean oder Atmosphäre erreicht.

Der Wasserkreislauf

Wasser bewegt sich ständig zwischen Oberfläche, Atmosphäre und Boden.

1. Sonnenenergie erwärmt Wasser; durch Verdunstung gelangt Wasserdampf in die Luft.

2. In kühleren Luftschichten kondensiert ein Teil des Dampfes zu kleinen Tröpfchen und Wolken.

3. Werden Tropfen oder Eiskristalle groß genug, fällt Niederschlag zurück zur Oberfläche.

4. Wasser fließt ab, versickert oder wird gespeichert, bevor der Kreislauf weitergeht.