Wissenschaftliche Forschung
Fermium wird vor allem erzeugt, isoliert oder gemessen, um atomare, chemische oder kernphysikalische Eigenschaften zu untersuchen; eine großtechnische Nutzung spielt dabei keine Rolle.
Fermium ist Element 100 (Fm) in Periode 7, Gruppe — und im f-Block. Bei Raumtemperatur ist der Referenzzustand fest. Die Elektronenkonfiguration lautet [Rn] 5f12 7s2.
Die Chemie der Actinoide betrifft 5f-, 6d- und 7s-Orbitale. Bei den frühen Actinoiden sind mehrere Oxidationsstufen zugänglich, während bei schwereren Mitgliedern die Oxidationsstufe +3 an Bedeutung gewinnt.
Die Konfiguration [Rn] 5f12 7s2 gehört zu einem radioaktiven Element. Kernstabilität, Halbwertszeit und Zerfallswege sind deshalb untrennbar mit der Chemie dieser Elementreihe verbunden.
Fermium bildet Oxide, Halogenide und Koordinationsverbindungen. Je nach Position in der Actinoidenreihe sind mehrere Oxidationsstufen möglich; alle Isotope sind radioaktiv.
Der Referenzzustand von Fermium bei Raumtemperatur ist fest. Zu den angegebenen Stoffdaten gehören Schmelzpunkt: 1 125 K (851.9 °C). Messwerte können von Reinheit, Druck, Kristallstruktur oder allotroper Form abhängen.
Fermium kommt in natürlichen Rohstoffen, Mineralen oder chemischen Verbindungen vor und wird technisch unter anderem in Bereichen wie Wissenschaftliche Forschung eingesetzt.
Fermium wird vor allem erzeugt, isoliert oder gemessen, um atomare, chemische oder kernphysikalische Eigenschaften zu untersuchen; eine großtechnische Nutzung spielt dabei keine Rolle.
Fermium steht in Periode 7, Gruppe — und im f-Block. Im dargestellten Ausschnitt liegen links davon Californium, Einsteinium; rechts davon Mendelevium, Nobelium. Solche Vergleiche zeigen, welche Eigenschaften sich innerhalb einer Periode oder Gruppe regelmäßig verändern und welche Besonderheiten das Element selbst besitzt.
Die Werte beziehen sich, soweit anwendbar, auf das Element oder das neutrale Atom. Stoffdaten können von allotroper Form, Druck, Reinheit und Messbedingungen abhängen.
Die Entdeckung beziehungsweise Identifizierung von Fermium wird mit Lawrence Berkeley National Laboratory verbunden. Entdeckung, Isolierung einer reinen Probe und Einordnung über die moderne Ordnungszahl erfolgten historisch nicht immer im selben Schritt.
Für Fermium ist kein Standard-Atomgewicht angegeben. Dafür fehlt eine charakteristische, stabile natürliche Isotopenzusammensetzung, aus der ein terrestrischer Mittelwert gebildet werden könnte.
Fermium besitzt keine stabilen Isotope. Halbwertszeit und Zerfallsart sind deshalb wesentliche Angaben, wenn man seine Isotope vergleicht oder praktisch handhabt.
Fermium ist radioaktiv. Der Umgang erfordert Strahlenschutzmaßnahmen, die zum Isotop, zur Aktivität, zur Strahlungsart und zur chemischen Form passen.