Wissenschaftliche Forschung
Mendelevium wird vor allem erzeugt, isoliert oder gemessen, um atomare, chemische oder kernphysikalische Eigenschaften zu untersuchen; eine großtechnische Nutzung spielt dabei keine Rolle.
Mendelevium ist Element 101 (Md) in Periode 7, Gruppe — und im f-Block. Bei Raumtemperatur ist der Referenzzustand fest. Die Elektronenkonfiguration lautet [Rn] 5f13 7s2.
Die Chemie der Actinoide betrifft 5f-, 6d- und 7s-Orbitale. Bei den frühen Actinoiden sind mehrere Oxidationsstufen zugänglich, während bei schwereren Mitgliedern die Oxidationsstufe +3 an Bedeutung gewinnt.
Die Konfiguration [Rn] 5f13 7s2 gehört zu einem radioaktiven Element. Kernstabilität, Halbwertszeit und Zerfallswege sind deshalb untrennbar mit der Chemie dieser Elementreihe verbunden.
Mendelevium bildet Oxide, Halogenide und Koordinationsverbindungen. Je nach Position in der Actinoidenreihe sind mehrere Oxidationsstufen möglich; alle Isotope sind radioaktiv.
Der Referenzzustand von Mendelevium bei Raumtemperatur ist fest. Zu den angegebenen Stoffdaten gehören Schmelzpunkt: 1 100 K (826.9 °C). Messwerte können von Reinheit, Druck, Kristallstruktur oder allotroper Form abhängen.
Mendelevium kommt in natürlichen Rohstoffen, Mineralen oder chemischen Verbindungen vor und wird technisch unter anderem in Bereichen wie Wissenschaftliche Forschung eingesetzt.
Mendelevium wird vor allem erzeugt, isoliert oder gemessen, um atomare, chemische oder kernphysikalische Eigenschaften zu untersuchen; eine großtechnische Nutzung spielt dabei keine Rolle.
Mendelevium steht in Periode 7, Gruppe — und im f-Block. Im dargestellten Ausschnitt liegen links davon Einsteinium, Fermium; rechts davon Nobelium, Lawrencium. Solche Vergleiche zeigen, welche Eigenschaften sich innerhalb einer Periode oder Gruppe regelmäßig verändern und welche Besonderheiten das Element selbst besitzt.
Die Werte beziehen sich, soweit anwendbar, auf das Element oder das neutrale Atom. Stoffdaten können von allotroper Form, Druck, Reinheit und Messbedingungen abhängen.
Die Entdeckung beziehungsweise Identifizierung von Mendelevium wird mit Lawrence Berkeley National Laboratory verbunden. Entdeckung, Isolierung einer reinen Probe und Einordnung über die moderne Ordnungszahl erfolgten historisch nicht immer im selben Schritt.
Für Mendelevium ist kein Standard-Atomgewicht angegeben. Dafür fehlt eine charakteristische, stabile natürliche Isotopenzusammensetzung, aus der ein terrestrischer Mittelwert gebildet werden könnte.
Mendelevium besitzt keine stabilen Isotope. Halbwertszeit und Zerfallsart sind deshalb wesentliche Angaben, wenn man seine Isotope vergleicht oder praktisch handhabt.
Mendelevium ist radioaktiv. Der Umgang erfordert Strahlenschutzmaßnahmen, die zum Isotop, zur Aktivität, zur Strahlungsart und zur chemischen Form passen.