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Warum wird Kupfer grün?

Im Freien bildet Kupfer durch Reaktionen mit der Umgebung langsam eine Patina.

Was passiert?

Frisches Kupfer ist rötlich. Zunächst entstehen dünne Oxidschichten; Feuchtigkeit und Bestandteile der Atmosphäre verändern die Oberfläche weiter.

Die grüne Patina ist kein einzelner reiner Stoff. Je nach Umgebung kann sie Kupfercarbonate, -sulfate, -chloride und weitere Verbindungen enthalten.

Was beeinflusst es?

Die Schicht kann fest haften und weitere Verwitterung verlangsamen. Deshalb bleiben alte Kupferdächer und Statuen lange grün.

Die nützliche Idee

Alltagsgegenstände machen den Mechanismus sichtbar, weil mehrere Effekte zusammenwirken. Trennt man den Einfluss von Temperatur, Druck, Material und Oberfläche, lässt sich die Beobachtung deutlich besser erklären.

Von Kupfer zur Patina

Frisch freigelegtes Kupfer ist rötlich. An feuchter Luft reagiert seine Oberfläche jedoch nach und nach mit Sauerstoff, Wasser und weiteren Bestandteilen der Atmosphäre.

Die grüne Patina ist also nicht einfach Schmutz. Sie besteht aus Reaktionsprodukten an der Metalloberfläche; ihre genaue Zusammensetzung hängt von der Umgebung ab.