Metallurgie und Stahl
Mangan spielt in Metallurgie und Stahlherstellung als Grundmetall, Legierungsbestandteil oder Teil von Gewinnungs- und Raffinationsprozessen eine Rolle.
Mangan ist Element 25 (Mn) in Periode 4, Gruppe 7 und im d-Block. Bei Raumtemperatur ist der Referenzzustand fest. Die Elektronenkonfiguration lautet [Ar] 3d5 4s2.
Bei Mangan spielt die d-Unterschale eine wichtige Rolle für die Chemie. Elektronen ähnlicher Energie können an Bindungen beteiligt sein; dadurch sind mehrere Oxidationsstufen und Koordinationsverbindungen möglich.
Die Konfiguration [Ar] 3d5 4s2 verändert sich bei der Ionenbildung. Damit können sich Farbe, Magnetismus, Bindungsverhalten und Reaktivität deutlich ändern.
Mangan bildet Metalllegierungen sowie Verbindungen in mehreren Oxidationsstufen. Häufig sind Oxide, Halogenide, Sulfide und Koordinationskomplexe; welche Formen stabil sind, hängt stark von Reaktionsbedingungen und Liganden ab.
Der Referenzzustand von Mangan bei Raumtemperatur ist fest. Zu den angegebenen Stoffdaten gehören Dichte: 7.21 g/cm³; Schmelzpunkt: 1 519 K (1 246 °C); Siedepunkt: 2 334 K (2 061 °C). Messwerte können von Reinheit, Druck, Kristallstruktur oder allotroper Form abhängen.
Mangan kommt in natürlichen Rohstoffen, Mineralen oder chemischen Verbindungen vor und wird technisch unter anderem in Bereichen wie Metallurgie und Stahl, Batterien und Biologie eingesetzt.
Mangan spielt in Metallurgie und Stahlherstellung als Grundmetall, Legierungsbestandteil oder Teil von Gewinnungs- und Raffinationsprozessen eine Rolle.
Mangan wird in bestimmten Batteriesystemen als Elektrodenmaterial, Bestandteil des Elektrolyten oder aktive Komponente verwendet. Die genaue Funktion hängt von der Zellchemie ab.
Mangan ist in biologischen Systemen Bestandteil von Molekülen, Enzymen oder Ionenhaushalten. Entscheidend ist dabei die konkrete chemische Form, nicht das freie Element.
Mangan steht in Periode 4, Gruppe 7 und im d-Block. Im dargestellten Ausschnitt liegen links davon Chrom; rechts davon Eisen, Molybdän. Solche Vergleiche zeigen, welche Eigenschaften sich innerhalb einer Periode oder Gruppe regelmäßig verändern und welche Besonderheiten das Element selbst besitzt.
Die Werte beziehen sich, soweit anwendbar, auf das Element oder das neutrale Atom. Stoffdaten können von allotroper Form, Druck, Reinheit und Messbedingungen abhängen.
Die Entdeckung beziehungsweise Identifizierung von Mangan wird mit Torbern Olof Bergman verbunden. Entdeckung, Isolierung einer reinen Probe und Einordnung über die moderne Ordnungszahl erfolgten historisch nicht immer im selben Schritt.
Das Standard-Atomgewicht beträgt 54.938043(2). Es beschreibt die mittlere natürliche Isotopenzusammensetzung terrestrischen Materials und nicht die Masse eines einzelnen Atoms.
Isotope von Mangan besitzen dieselbe Protonenzahl, unterscheiden sich aber in der Zahl der Neutronen. Dadurch ändern sich Atommasse und bei radioaktiven Isotopen auch Kernstabilität und Halbwertszeit.
Die Gefährdung durch Mangan hängt von chemischer Form, Dosis und Aufnahmeweg ab. Element, Ionen und Verbindungen können biologisch sehr unterschiedlich wirken; maßgeblich sind die Sicherheitsdaten der tatsächlich verwendeten Substanz.