Edelstahl
Chrom wird in bestimmten Edelstählen eingesetzt, um Gefüge, Korrosionsbeständigkeit oder mechanische Eigenschaften gezielt zu beeinflussen.
Chrom ist Element 24 (Cr) in Periode 4, Gruppe 6 und im d-Block. Bei Raumtemperatur ist der Referenzzustand fest. Die Elektronenkonfiguration lautet [Ar] 3d5 4s1.
Bei Chrom spielt die d-Unterschale eine wichtige Rolle für die Chemie. Elektronen ähnlicher Energie können an Bindungen beteiligt sein; dadurch sind mehrere Oxidationsstufen und Koordinationsverbindungen möglich.
Die Konfiguration [Ar] 3d5 4s1 verändert sich bei der Ionenbildung. Damit können sich Farbe, Magnetismus, Bindungsverhalten und Reaktivität deutlich ändern.
Chrom bildet Metalllegierungen sowie Verbindungen in mehreren Oxidationsstufen. Häufig sind Oxide, Halogenide, Sulfide und Koordinationskomplexe; welche Formen stabil sind, hängt stark von Reaktionsbedingungen und Liganden ab.
Der Referenzzustand von Chrom bei Raumtemperatur ist fest. Zu den angegebenen Stoffdaten gehören Dichte: 7.15g/cm³; Schmelzpunkt: 2 180 K (1 907 °C); Siedepunkt: 2 944 K (2 671 °C). Messwerte können von Reinheit, Druck, Kristallstruktur oder allotroper Form abhängen.
Chrom kommt in natürlichen Rohstoffen, Mineralen oder chemischen Verbindungen vor und wird technisch unter anderem in Bereichen wie Edelstahl, Metallbeschichtung und Pigmente eingesetzt.
Chrom wird in bestimmten Edelstählen eingesetzt, um Gefüge, Korrosionsbeständigkeit oder mechanische Eigenschaften gezielt zu beeinflussen.
Chrom wird als metallische Beschichtung abgeschieden, um Oberflächen vor Korrosion zu schützen, ihr Aussehen zu verändern oder elektrische Eigenschaften bereitzustellen.
Bestimmte Verbindungen von Chrom liefern stabile Farben oder optische Eigenschaften für Pigmente in Glas, Keramik, Kunststoffen oder Beschichtungen.
Chrom steht in Periode 4, Gruppe 6 und im d-Block. Im dargestellten Ausschnitt liegen links davon Vanadium; rechts davon Mangan, Niob. Solche Vergleiche zeigen, welche Eigenschaften sich innerhalb einer Periode oder Gruppe regelmäßig verändern und welche Besonderheiten das Element selbst besitzt.
Die Werte beziehen sich, soweit anwendbar, auf das Element oder das neutrale Atom. Stoffdaten können von allotroper Form, Druck, Reinheit und Messbedingungen abhängen.
Die Entdeckung beziehungsweise Identifizierung von Chrom wird mit Louis Nicolas Vauquelin verbunden. Entdeckung, Isolierung einer reinen Probe und Einordnung über die moderne Ordnungszahl erfolgten historisch nicht immer im selben Schritt.
Das Standard-Atomgewicht beträgt 51.9961(6). Es beschreibt die mittlere natürliche Isotopenzusammensetzung terrestrischen Materials und nicht die Masse eines einzelnen Atoms.
Isotope von Chrom besitzen dieselbe Protonenzahl, unterscheiden sich aber in der Zahl der Neutronen. Dadurch ändern sich Atommasse und bei radioaktiven Isotopen auch Kernstabilität und Halbwertszeit.
Die Gefährdung durch Chrom hängt von chemischer Form, Dosis und Aufnahmeweg ab. Element, Ionen und Verbindungen können biologisch sehr unterschiedlich wirken; maßgeblich sind die Sicherheitsdaten der tatsächlich verwendeten Substanz.