Chemisches Element · Referenzseite
113Nh

Nihonium

Nihonium ist Element 113 (Nh) in Periode 7, Gruppe 13 und im p-Block. Eine makroskopische Probe existiert nicht; gewöhnliche Stoffeigenschaften sind daher nicht experimentell bestimmt. Die berechnete Elektronenkonfiguration lautet [Rn] 5f14 6d10 7s2 7p1.

Ordnungszahl113
Standard-AtomgewichtKein Standard-Atomgewicht
Gruppe13
Periode7
Blockp
Elektronenkonfiguration[Rn] 5f14 6d10 7s2 7p1
Elektronenstruktur

Was seine Chemie bestimmt

Nihonium ist ein synthetisches superschweres Element. Es wurden nur sehr wenige Atome erzeugt, sodass seine Chemie nicht an makroskopischen Proben, sondern nur über einzelne Atome, Zerfallsketten und ausgewählte Reaktionen untersucht werden kann.

Die berechnete Elektronenkonfiguration [Rn] 5f14 6d10 7s2 7p1 und die Stellung in Gruppe 13 liefern Anhaltspunkte für chemische Trends. Bei so hohen Ordnungszahlen können relativistische Effekte diese Erwartungen jedoch deutlich verändern, deshalb bleiben experimentelle Daten entscheidend.

Chemische Formen

Verbindungen, Ionen und Materialien

Von Nihonium können keine makroskopischen Materialproben hergestellt werden. Die wenigen erzeugten Atome werden über Zerfall, Adsorption oder einzelne chemische Reaktionen untersucht; gewöhnliche Stoffklassen und großtechnisch nutzbare Materialien sind experimentell nicht verfügbar.

Physikalisches Verhalten

Aggregatzustand und Phasenübergänge

Es wurde keine makroskopische Probe hergestellt. Gewöhnliche Stoffeigenschaften wie Dichte, Schmelzpunkt und Siedepunkt sind deshalb nicht experimentell bestimmt; veröffentlichte Werte für superschwere Elemente sind überwiegend theoretische Vorhersagen.

Vorkommen und Anwendungen

Wo Nihonium vorkommt und wofür es verwendet wird

Nihonium kommt nicht natürlich in makroskopischen Mengen vor. Es wird in wenigen Atomen in Beschleunigerexperimenten erzeugt und ausschließlich wissenschaftlich untersucht.

In der Praxis

Konkrete Anwendungsbeispiele

Wissenschaftliche Forschung

Nihonium wird vor allem erzeugt, isoliert oder gemessen, um atomare, chemische oder kernphysikalische Eigenschaften zu untersuchen; eine großtechnische Nutzung spielt dabei keine Rolle.

Position im Periodensystem

Was die Nachbarelemente zeigen

Nihonium steht in Periode 7, Gruppe 13 und im p-Block. Im dargestellten Ausschnitt liegen links davon Blei, Copernicium; rechts davon Flerovium. Solche Vergleiche zeigen, welche Eigenschaften sich innerhalb einer Periode oder Gruppe regelmäßig verändern und welche Besonderheiten das Element selbst besitzt.

Referenzdaten

Physikalische und atomare Eigenschaften

Klassifikationnicht sicher klassifiziert; vermutlich Übergangsmetall
Aggregatzustand bei RaumtemperaturNicht experimentell bestimmt
Elektronenschalen2 · 8 · 18 · 32 · 32 · 18 · 3
DichteNot established experimentally
SchmelzpunktNot established experimentally
SiedepunktNot established experimentally
Pauling-Elektronegativität—
Erste Ionisierungsenergie—
Elektronenaffinität—

Die Werte beziehen sich, soweit anwendbar, auf das Element oder das neutrale Atom. Stoffdaten können von allotroper Form, Druck, Reinheit und Messbedingungen abhängen.

Geschichte

Entdeckung und Identifizierung

Die Geschichte von Nihonium umfasst die Beobachtung seiner Stoffe, die Identifizierung als eigenständiges Element und die spätere Einordnung nach Ordnungszahl. Diese Schritte lagen historisch nicht immer zeitlich zusammen.

Isotope und Atomgewicht

Wie die Isotopenzusammensetzung die Zahlen verändert

Für Nihonium ist kein Standard-Atomgewicht angegeben. Dafür fehlt eine charakteristische, stabile natürliche Isotopenzusammensetzung, aus der ein terrestrischer Mittelwert gebildet werden könnte.

Nihonium besitzt keine stabilen Isotope. Halbwertszeit und Zerfallsart sind deshalb wesentliche Angaben, wenn man seine Isotope vergleicht oder praktisch handhabt.

Sicherheit

Umgang und Exposition

Nihonium ist radioaktiv. Der Umgang erfordert Strahlenschutzmaßnahmen, die zum Isotop, zur Aktivität, zur Strahlungsart und zur chemischen Form passen.