Batterien
Blei wird in bestimmten Batteriesystemen als Elektrodenmaterial, Bestandteil des Elektrolyten oder aktive Komponente verwendet. Die genaue Funktion hängt von der Zellchemie ab.
Blei ist Element 82 (Pb) in Periode 6, Gruppe 14 und im p-Block. Bei Raumtemperatur ist der Referenzzustand fest. Die Elektronenkonfiguration lautet [Xe] 4f14 5d10 6s2 6p2.
Bei Blei spielt die d-Unterschale eine wichtige Rolle für die Chemie. Elektronen ähnlicher Energie können an Bindungen beteiligt sein; dadurch sind mehrere Oxidationsstufen und Koordinationsverbindungen möglich.
Die Konfiguration [Xe] 4f14 5d10 6s2 6p2 verändert sich bei der Ionenbildung. Damit können sich Farbe, Magnetismus, Bindungsverhalten und Reaktivität deutlich ändern.
Blei bildet Metalllegierungen sowie Verbindungen in mehreren Oxidationsstufen. Häufig sind Oxide, Halogenide, Sulfide und Koordinationskomplexe; welche Formen stabil sind, hängt stark von Reaktionsbedingungen und Liganden ab.
Der Referenzzustand von Blei bei Raumtemperatur ist fest. Zu den angegebenen Stoffdaten gehören Dichte: 11.34 g/cm³; Schmelzpunkt: 600.6 K (327.5 °C); Siedepunkt: 2 022 K (1 749 °C). Messwerte können von Reinheit, Druck, Kristallstruktur oder allotroper Form abhängen.
Blei kommt in natürlichen Rohstoffen, Mineralen oder chemischen Verbindungen vor und wird technisch unter anderem in Bereichen wie Batterien, Strahlenschutz und Bauwesen eingesetzt.
Blei wird in bestimmten Batteriesystemen als Elektrodenmaterial, Bestandteil des Elektrolyten oder aktive Komponente verwendet. Die genaue Funktion hängt von der Zellchemie ab.
Im Bereich „Strahlenschutz“ wird Blei in einer geeigneten chemischen Form oder als Werkstoff eingesetzt. Welche Eigenschaft genutzt wird, hängt vom konkreten Material und vom technischen Zweck ab.
Materialien mit Blei werden im Bauwesen genutzt, wenn ihre mechanischen, chemischen oder thermischen Eigenschaften dafür geeignet sind.
Blei steht in Periode 6, Gruppe 14 und im p-Block. Im dargestellten Ausschnitt liegen links davon Antimon, Thallium; rechts davon Bismut, Nihonium. Solche Vergleiche zeigen, welche Eigenschaften sich innerhalb einer Periode oder Gruppe regelmäßig verändern und welche Besonderheiten das Element selbst besitzt.
Die Werte beziehen sich, soweit anwendbar, auf das Element oder das neutrale Atom. Stoffdaten können von allotroper Form, Druck, Reinheit und Messbedingungen abhängen.
Die Geschichte von Blei umfasst die Beobachtung seiner Stoffe, die Identifizierung als eigenständiges Element und die spätere Einordnung nach Ordnungszahl. Diese Schritte lagen historisch nicht immer zeitlich zusammen.
Das Standard-Atomgewicht wird als Intervall [206.14, 207.94] angegeben. Natürliche Isotopenverhältnisse können zwischen Proben leicht schwanken; eine einzelne Dezimalzahl würde diese reale Variation verdecken.
Isotope von Blei besitzen dieselbe Protonenzahl, unterscheiden sich aber in der Zahl der Neutronen. Dadurch ändern sich Atommasse und bei radioaktiven Isotopen auch Kernstabilität und Halbwertszeit.
Blei ist giftig, besonders für das sich entwickelnde Nervensystem. Staub, alte Beschichtungen, kontaminierte Materialien und berufliche Quellen müssen kontrolliert werden.