Messtechnik
Im Bereich „Messtechnik“ wird Quecksilber in einer geeigneten chemischen Form oder als Werkstoff eingesetzt. Welche Eigenschaft genutzt wird, hängt vom konkreten Material und vom technischen Zweck ab.
Quecksilber ist Element 80 (Hg) in Periode 6, Gruppe 12 und im d-Block. Bei Raumtemperatur ist der Referenzzustand flüssig. Die Elektronenkonfiguration lautet [Xe] 4f14 5d10 6s2.
Bei Quecksilber spielt die d-Unterschale eine wichtige Rolle für die Chemie. Elektronen ähnlicher Energie können an Bindungen beteiligt sein; dadurch sind mehrere Oxidationsstufen und Koordinationsverbindungen möglich.
Die Konfiguration [Xe] 4f14 5d10 6s2 verändert sich bei der Ionenbildung. Damit können sich Farbe, Magnetismus, Bindungsverhalten und Reaktivität deutlich ändern.
Quecksilber bildet Metalllegierungen sowie Verbindungen in mehreren Oxidationsstufen. Häufig sind Oxide, Halogenide, Sulfide und Koordinationskomplexe; welche Formen stabil sind, hängt stark von Reaktionsbedingungen und Liganden ab.
Der Referenzzustand von Quecksilber bei Raumtemperatur ist flüssig. Zu den angegebenen Stoffdaten gehören Dichte: 13.53 g/cm³; Schmelzpunkt: 234.3 K (-38.8 °C); Siedepunkt: 629.9 K (356.7 °C). Messwerte können von Reinheit, Druck, Kristallstruktur oder allotroper Form abhängen.
Quecksilber kommt in natürlichen Rohstoffen, Mineralen oder chemischen Verbindungen vor und wird technisch unter anderem in Bereichen wie Messtechnik, Lampen und Chemische Synthese eingesetzt.
Im Bereich „Messtechnik“ wird Quecksilber in einer geeigneten chemischen Form oder als Werkstoff eingesetzt. Welche Eigenschaft genutzt wird, hängt vom konkreten Material und vom technischen Zweck ab.
Im Bereich „Lampen“ wird Quecksilber in einer geeigneten chemischen Form oder als Werkstoff eingesetzt. Welche Eigenschaft genutzt wird, hängt vom konkreten Material und vom technischen Zweck ab.
Quecksilber wird als Element, Reagenz, Katalysator oder Ausgangsstoff für die Herstellung anderer chemischer Produkte verwendet.
Quecksilber steht in Periode 6, Gruppe 12 und im d-Block. Im dargestellten Ausschnitt liegen links davon Indium, Gold; rechts davon Thallium, Roentgenium. Solche Vergleiche zeigen, welche Eigenschaften sich innerhalb einer Periode oder Gruppe regelmäßig verändern und welche Besonderheiten das Element selbst besitzt.
Die Werte beziehen sich, soweit anwendbar, auf das Element oder das neutrale Atom. Stoffdaten können von allotroper Form, Druck, Reinheit und Messbedingungen abhängen.
Die Geschichte von Quecksilber umfasst die Beobachtung seiner Stoffe, die Identifizierung als eigenständiges Element und die spätere Einordnung nach Ordnungszahl. Diese Schritte lagen historisch nicht immer zeitlich zusammen.
Das Standard-Atomgewicht beträgt 200.592(3). Es beschreibt die mittlere natürliche Isotopenzusammensetzung terrestrischen Materials und nicht die Masse eines einzelnen Atoms.
Isotope von Quecksilber besitzen dieselbe Protonenzahl, unterscheiden sich aber in der Zahl der Neutronen. Dadurch ändern sich Atommasse und bei radioaktiven Isotopen auch Kernstabilität und Halbwertszeit.
Die Gefährdung durch Quecksilber hängt von chemischer Form, Dosis und Aufnahmeweg ab. Element, Ionen und Verbindungen können biologisch sehr unterschiedlich wirken; maßgeblich sind die Sicherheitsdaten der tatsächlich verwendeten Substanz.