Schmuck
Gold wird wegen Farbe, Glanz, Korrosionsbeständigkeit und Verarbeitbarkeit in Schmuckstücken oder Schmucklegierungen eingesetzt.
Gold ist Element 79 (Au) in Periode 6, Gruppe 11 und im d-Block. Bei Raumtemperatur ist der Referenzzustand fest. Die Elektronenkonfiguration lautet [Xe] 4f14 5d10 6s1.
Bei Gold spielt die d-Unterschale eine wichtige Rolle für die Chemie. Elektronen ähnlicher Energie können an Bindungen beteiligt sein; dadurch sind mehrere Oxidationsstufen und Koordinationsverbindungen möglich.
Die Konfiguration [Xe] 4f14 5d10 6s1 verändert sich bei der Ionenbildung. Damit können sich Farbe, Magnetismus, Bindungsverhalten und Reaktivität deutlich ändern.
Gold bildet Metalllegierungen sowie Verbindungen in mehreren Oxidationsstufen. Häufig sind Oxide, Halogenide, Sulfide und Koordinationskomplexe; welche Formen stabil sind, hängt stark von Reaktionsbedingungen und Liganden ab.
Der Referenzzustand von Gold bei Raumtemperatur ist fest. Zu den angegebenen Stoffdaten gehören Dichte: 19.3 g/cm³; Schmelzpunkt: 1 337 K (1 064 °C); Siedepunkt: 3 243 K (2 970 °C). Messwerte können von Reinheit, Druck, Kristallstruktur oder allotroper Form abhängen.
Gold ist wegen seiner geringen Reaktivität, guten elektrischen Leitfähigkeit und hohen Verformbarkeit technisch und kulturell bedeutsam. Es wird in Schmuck, elektrischen Kontakten, korrosionsbeständigen Beschichtungen und spezialisierten Anwendungen eingesetzt.
Gold wird wegen Farbe, Glanz, Korrosionsbeständigkeit und Verarbeitbarkeit in Schmuckstücken oder Schmucklegierungen eingesetzt.
Gold wird in elektronischen Bauteilen genutzt, wenn Leitfähigkeit, Halbleitereigenschaften, Korrosionsbeständigkeit oder optisches Verhalten von Vorteil sind.
Gold wird in ausgewählten Raumfahrttechnologien eingesetzt, wenn thermische, optische, elektrische oder korrosionsbeständige Eigenschaften benötigt werden.
Gold steht in Periode 6, Gruppe 11 und im d-Block. Im dargestellten Ausschnitt liegen links davon Cadmium, Platin; rechts davon Quecksilber, Darmstadtium. Solche Vergleiche zeigen, welche Eigenschaften sich innerhalb einer Periode oder Gruppe regelmäßig verändern und welche Besonderheiten das Element selbst besitzt.
Die Werte beziehen sich, soweit anwendbar, auf das Element oder das neutrale Atom. Stoffdaten können von allotroper Form, Druck, Reinheit und Messbedingungen abhängen.
Die Geschichte von Gold umfasst die Beobachtung seiner Stoffe, die Identifizierung als eigenständiges Element und die spätere Einordnung nach Ordnungszahl. Diese Schritte lagen historisch nicht immer zeitlich zusammen.
Das Standard-Atomgewicht beträgt 196.966570(4). Es beschreibt die mittlere natürliche Isotopenzusammensetzung terrestrischen Materials und nicht die Masse eines einzelnen Atoms.
Isotope von Gold besitzen dieselbe Protonenzahl, unterscheiden sich aber in der Zahl der Neutronen. Dadurch ändern sich Atommasse und bei radioaktiven Isotopen auch Kernstabilität und Halbwertszeit.
Die Gefährdung durch Gold hängt von chemischer Form, Dosis und Aufnahmeweg ab. Element, Ionen und Verbindungen können biologisch sehr unterschiedlich wirken; maßgeblich sind die Sicherheitsdaten der tatsächlich verwendeten Substanz.