Mendeleev
Mendeleev / Verbindungen / Methan
Molekulare Verbindung · Alkan

Methan

CH₄

Methan ist CH₄ und besitzt eine tetraedrische, hochsymmetrische Molekülgeometrie. Eine flache Kreuzform ist nur eine zweidimensionale Schreibweise.

Alle vier C–H-Bindungen sind im Gleichgewichtsmolekül symmetrieäquivalent. Die räumliche Symmetrie erklärt auch das fehlende permanente Dipolmoment.
Grundlagen

CH₄ ist tetraedrisch.

Vier Bindungsrichtungen verteilen sich in drei Dimensionen möglichst weit voneinander. Dadurch entsteht die tetraedrische Grundform.

Tetraedrisches Methanmolekül
CH₄ ist tetraedrisch.
Im Detail

Der ideale H–C–H-Winkel beträgt etwa 109,5°.

Alle vier C–H-Bindungen sind durch die Tetraedersymmetrie äquivalent. Es gibt keine besondere „obere“ oder „seitliche“ C–H-Bindung.

Methan mit tetraedrischer Symmetrie und 109,5 Grad
Der ideale H–C–H-Winkel beträgt etwa 109,5°.
Formel lesen

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1 CKohlenstoff
4 HWasserstoff
Verstehen

Verbrennung ändert die Konnektivität vollständig.

Für vollständige Verbrennung gilt CH₄ + 2 O₂ → CO₂ + 2 H₂O. Die Gleichung ist eine Atombilanz und kein Ein-Schritt-Mechanismus.

Ausgeglichene Gesamtgleichung der Methanverbrennung
Verbrennung ändert die Konnektivität vollständig.
Referenzdaten

Referenzdaten

FormulaCH₄
CAS74-82-8
PubChem CID297
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Warum hat Methan kein permanentes Dipolmoment?

Die vier gleichartigen Bindungsrichtungen sind tetraedrisch symmetrisch angeordnet, sodass sich die Beiträge aufheben.

Ist die Verbrennung ein einzelner Stoßprozess?

Nein. Die Gesamtgleichung fasst einen komplexen Reaktionsmechanismus stöchiometrisch zusammen.

Bestandteile

Bestandteile