Strahltriebwerke
Im Bereich „Strahltriebwerke“ wird Rhenium in einer geeigneten chemischen Form oder als Werkstoff eingesetzt. Welche Eigenschaft genutzt wird, hängt vom konkreten Material und vom technischen Zweck ab.
Rhenium ist Element 75 (Re) in Periode 6, Gruppe 7 und im d-Block. Bei Raumtemperatur ist der Referenzzustand fest. Die Elektronenkonfiguration lautet [Xe] 4f14 5d5 6s2.
Bei Rhenium spielt die d-Unterschale eine wichtige Rolle für die Chemie. Elektronen ähnlicher Energie können an Bindungen beteiligt sein; dadurch sind mehrere Oxidationsstufen und Koordinationsverbindungen möglich.
Die Konfiguration [Xe] 4f14 5d5 6s2 verändert sich bei der Ionenbildung. Damit können sich Farbe, Magnetismus, Bindungsverhalten und Reaktivität deutlich ändern.
Rhenium bildet Metalllegierungen sowie Verbindungen in mehreren Oxidationsstufen. Häufig sind Oxide, Halogenide, Sulfide und Koordinationskomplexe; welche Formen stabil sind, hängt stark von Reaktionsbedingungen und Liganden ab.
Der Referenzzustand von Rhenium bei Raumtemperatur ist fest. Zu den angegebenen Stoffdaten gehören Dichte: 21.02 g/cm³; Schmelzpunkt: 3 463 K (3 190 °C); Siedepunkt: 5 869 K (5 596 °C). Messwerte können von Reinheit, Druck, Kristallstruktur oder allotroper Form abhängen.
Rhenium kommt in natürlichen Rohstoffen, Mineralen oder chemischen Verbindungen vor und wird technisch unter anderem in Bereichen wie Strahltriebwerke, Katalysatoren und Thermoelemente eingesetzt.
Im Bereich „Strahltriebwerke“ wird Rhenium in einer geeigneten chemischen Form oder als Werkstoff eingesetzt. Welche Eigenschaft genutzt wird, hängt vom konkreten Material und vom technischen Zweck ab.
Rhenium oder seine Verbindungen dienen als Katalysatoren, wenn sie Reaktionswege erleichtern und chemische Umsetzungen beschleunigen können.
Im Bereich „Thermoelemente“ wird Rhenium in einer geeigneten chemischen Form oder als Werkstoff eingesetzt. Welche Eigenschaft genutzt wird, hängt vom konkreten Material und vom technischen Zweck ab.
Rhenium steht in Periode 6, Gruppe 7 und im d-Block. Im dargestellten Ausschnitt liegen links davon Ruthenium, Wolfram; rechts davon Osmium, Seaborgium. Solche Vergleiche zeigen, welche Eigenschaften sich innerhalb einer Periode oder Gruppe regelmäßig verändern und welche Besonderheiten das Element selbst besitzt.
Die Werte beziehen sich, soweit anwendbar, auf das Element oder das neutrale Atom. Stoffdaten können von allotroper Form, Druck, Reinheit und Messbedingungen abhängen.
Die Entdeckung beziehungsweise Identifizierung von Rhenium wird mit Masataka Ogawa verbunden. Entdeckung, Isolierung einer reinen Probe und Einordnung über die moderne Ordnungszahl erfolgten historisch nicht immer im selben Schritt.
Das Standard-Atomgewicht beträgt 186.207(1). Es beschreibt die mittlere natürliche Isotopenzusammensetzung terrestrischen Materials und nicht die Masse eines einzelnen Atoms.
Isotope von Rhenium besitzen dieselbe Protonenzahl, unterscheiden sich aber in der Zahl der Neutronen. Dadurch ändern sich Atommasse und bei radioaktiven Isotopen auch Kernstabilität und Halbwertszeit.
Die Gefährdung durch Rhenium hängt von chemischer Form, Dosis und Aufnahmeweg ab. Element, Ionen und Verbindungen können biologisch sehr unterschiedlich wirken; maßgeblich sind die Sicherheitsdaten der tatsächlich verwendeten Substanz.