Magnete
Samarium ist Bestandteil bestimmter Magnetwerkstoffe, bei denen seine Elektronenstruktur zu einer starken und technisch nutzbaren Magnetisierung beiträgt.
Samarium ist Element 62 (Sm) in Periode 6, Gruppe — und im f-Block. Bei Raumtemperatur ist der Referenzzustand fest. Die Elektronenkonfiguration lautet [Xe] 4f6 6s2.
Bei den Lanthanoiden wird vor allem die 4f-Unterschale aufgefüllt. Die Oxidationsstufe +3 dominiert einen großen Teil ihrer Chemie, während teilweise besetzte f-Orbitale besondere magnetische und optische Eigenschaften erzeugen.
Die Konfiguration [Xe] 4f6 6s2 zeigt f-Elektronen, die vergleichsweise stark abgeschirmt sind. Deshalb ähneln sich benachbarte Lanthanoide chemisch sehr stark und sind oft schwierig voneinander zu trennen.
Samarium bildet vor allem Verbindungen mit der Oxidationsstufe +3, darunter Oxide, Halogenide und Koordinationsverbindungen. Unterschiede in der f-Elektronenstruktur führen zu elementabhängigen magnetischen und lumineszenten Eigenschaften.
Der Referenzzustand von Samarium bei Raumtemperatur ist fest. Zu den angegebenen Stoffdaten gehören Dichte: 7.52 g/cm³; Schmelzpunkt: 1 346 K (1 073 °C); Siedepunkt: 2 173 K (1 900 °C). Messwerte können von Reinheit, Druck, Kristallstruktur oder allotroper Form abhängen.
Samarium kommt in natürlichen Rohstoffen, Mineralen oder chemischen Verbindungen vor und wird technisch unter anderem in Bereichen wie Magnete, Kernreaktoren und Medizinische Anwendungen eingesetzt.
Samarium ist Bestandteil bestimmter Magnetwerkstoffe, bei denen seine Elektronenstruktur zu einer starken und technisch nutzbaren Magnetisierung beiträgt.
Samarium wird in Reaktormaterialien, Brennstoffen, Neutronenkontrolle oder spezialisierten kerntechnischen Systemen eingesetzt beziehungsweise untersucht.
Samarium wird in ausgewählten medizinischen Anwendungen eingesetzt. Funktion und Risiko hängen dabei von Isotop, chemischer Form und Dosierung ab.
Samarium steht in Periode 6, Gruppe — und im f-Block. Im dargestellten Ausschnitt liegen links davon Neodym, Promethium; rechts davon Europium, Gadolinium. Solche Vergleiche zeigen, welche Eigenschaften sich innerhalb einer Periode oder Gruppe regelmäßig verändern und welche Besonderheiten das Element selbst besitzt.
Die Werte beziehen sich, soweit anwendbar, auf das Element oder das neutrale Atom. Stoffdaten können von allotroper Form, Druck, Reinheit und Messbedingungen abhängen.
Die Entdeckung beziehungsweise Identifizierung von Samarium wird mit Lecoq de Boisbaudran verbunden. Entdeckung, Isolierung einer reinen Probe und Einordnung über die moderne Ordnungszahl erfolgten historisch nicht immer im selben Schritt.
Das Standard-Atomgewicht beträgt 150.36(2). Es beschreibt die mittlere natürliche Isotopenzusammensetzung terrestrischen Materials und nicht die Masse eines einzelnen Atoms.
Isotope von Samarium besitzen dieselbe Protonenzahl, unterscheiden sich aber in der Zahl der Neutronen. Dadurch ändern sich Atommasse und bei radioaktiven Isotopen auch Kernstabilität und Halbwertszeit.
Die Gefährdung durch Samarium hängt von chemischer Form, Dosis und Aufnahmeweg ab. Element, Ionen und Verbindungen können biologisch sehr unterschiedlich wirken; maßgeblich sind die Sicherheitsdaten der tatsächlich verwendeten Substanz.