Verzinken
Zink wird zum Verzinken von Stahl verwendet. Die Zinkschicht schützt vor Korrosion und kann zusätzlich als Opferanode wirken.
Zink ist Element 30 (Zn) in Periode 4, Gruppe 12 und im d-Block. Bei Raumtemperatur ist der Referenzzustand fest. Die Elektronenkonfiguration lautet [Ar] 3d10 4s2.
Bei Zink spielt die d-Unterschale eine wichtige Rolle für die Chemie. Elektronen ähnlicher Energie können an Bindungen beteiligt sein; dadurch sind mehrere Oxidationsstufen und Koordinationsverbindungen möglich.
Die Konfiguration [Ar] 3d10 4s2 verändert sich bei der Ionenbildung. Damit können sich Farbe, Magnetismus, Bindungsverhalten und Reaktivität deutlich ändern.
Zink bildet Metalllegierungen sowie Verbindungen in mehreren Oxidationsstufen. Häufig sind Oxide, Halogenide, Sulfide und Koordinationskomplexe; welche Formen stabil sind, hängt stark von Reaktionsbedingungen und Liganden ab.
Der Referenzzustand von Zink bei Raumtemperatur ist fest. Zu den angegebenen Stoffdaten gehören Dichte: 7.14 g/cm³; Schmelzpunkt: 692.7 K (419.5 °C); Siedepunkt: 1 180 K (906.9 °C). Messwerte können von Reinheit, Druck, Kristallstruktur oder allotroper Form abhängen.
Zink kommt in natürlichen Rohstoffen, Mineralen oder chemischen Verbindungen vor und wird technisch unter anderem in Bereichen wie Verzinken, Messing und Biologie eingesetzt.
Zink wird zum Verzinken von Stahl verwendet. Die Zinkschicht schützt vor Korrosion und kann zusätzlich als Opferanode wirken.
Zink ist neben Kupfer ein Hauptbestandteil von Messing. Zusammensetzung und Gefüge bestimmen Härte, Farbe und Verformbarkeit der Legierung.
Zink ist in biologischen Systemen Bestandteil von Molekülen, Enzymen oder Ionenhaushalten. Entscheidend ist dabei die konkrete chemische Form, nicht das freie Element.
Zink steht in Periode 4, Gruppe 12 und im d-Block. Im dargestellten Ausschnitt liegen links davon Aluminium, Kupfer; rechts davon Gallium, Silber. Solche Vergleiche zeigen, welche Eigenschaften sich innerhalb einer Periode oder Gruppe regelmäßig verändern und welche Besonderheiten das Element selbst besitzt.
Die Werte beziehen sich, soweit anwendbar, auf das Element oder das neutrale Atom. Stoffdaten können von allotroper Form, Druck, Reinheit und Messbedingungen abhängen.
Die Entdeckung beziehungsweise Identifizierung von Zink wird mit India verbunden. Entdeckung, Isolierung einer reinen Probe und Einordnung über die moderne Ordnungszahl erfolgten historisch nicht immer im selben Schritt.
Das Standard-Atomgewicht beträgt 65.38(2). Es beschreibt die mittlere natürliche Isotopenzusammensetzung terrestrischen Materials und nicht die Masse eines einzelnen Atoms.
Isotope von Zink besitzen dieselbe Protonenzahl, unterscheiden sich aber in der Zahl der Neutronen. Dadurch ändern sich Atommasse und bei radioaktiven Isotopen auch Kernstabilität und Halbwertszeit.
Die Gefährdung durch Zink hängt von chemischer Form, Dosis und Aufnahmeweg ab. Element, Ionen und Verbindungen können biologisch sehr unterschiedlich wirken; maßgeblich sind die Sicherheitsdaten der tatsächlich verwendeten Substanz.