Fluorpolymere
Fluor ist Bestandteil von Fluorpolymeren, die durch hohe chemische Beständigkeit, geringe Reibung und gute Temperaturstabilität auffallen.
Fluor ist Element 9 (F) in Periode 2, Gruppe 17 und im p-Block. Bei Raumtemperatur ist der Referenzzustand gasförmig. Die Elektronenkonfiguration lautet [He] 2s2 2p5.
Die Elektronenkonfiguration [He] 2s2 2p5 bestimmt die Außenelektronen, die an der Chemie von Fluor beteiligt sind.
Die Stellung in Gruppe 17 und im p-Block ermöglicht den Vergleich mit Nachbarelementen und hilft Bindungs- und Reaktivitätstrends einzuordnen.
Fluor bildet elementare Materialien und chemische Verbindungen, deren Struktur und Oxidationszustand die beobachteten Eigenschaften bestimmen.
Der Referenzzustand von Fluor bei Raumtemperatur ist gasförmig. Zu den angegebenen Stoffdaten gehören Dichte: 1.696 g/L; Schmelzpunkt: 53.54 K (-219.6 °C); Siedepunkt: 85.03 K (-188.1 °C). Messwerte können von Reinheit, Druck, Kristallstruktur oder allotroper Form abhängen.
Fluor kommt in natürlichen Rohstoffen, Mineralen oder chemischen Verbindungen vor und wird technisch unter anderem in Bereichen wie Fluorpolymere, Fluoride in der Zahnpflege und Uranchemie eingesetzt.
Fluor ist Bestandteil von Fluorpolymeren, die durch hohe chemische Beständigkeit, geringe Reibung und gute Temperaturstabilität auffallen.
Fluoridverbindungen werden in der Zahnpflege eingesetzt, weil sie den Zahnschmelz gegen Säureangriffe widerstandsfähiger machen können.
Im Bereich „Uranchemie“ wird Fluor in einer geeigneten chemischen Form oder als Werkstoff eingesetzt. Welche Eigenschaft genutzt wird, hängt vom konkreten Material und vom technischen Zweck ab.
Fluor steht in Periode 2, Gruppe 17 und im p-Block. Im dargestellten Ausschnitt liegen links davon Helium, Sauerstoff; rechts davon Neon, Schwefel. Solche Vergleiche zeigen, welche Eigenschaften sich innerhalb einer Periode oder Gruppe regelmäßig verändern und welche Besonderheiten das Element selbst besitzt.
Die Werte beziehen sich, soweit anwendbar, auf das Element oder das neutrale Atom. Stoffdaten können von allotroper Form, Druck, Reinheit und Messbedingungen abhängen.
Die Entdeckung beziehungsweise Identifizierung von Fluor wird mit André-Marie Ampère verbunden. Entdeckung, Isolierung einer reinen Probe und Einordnung über die moderne Ordnungszahl erfolgten historisch nicht immer im selben Schritt.
Das Standard-Atomgewicht beträgt 18.998403162(5). Es beschreibt die mittlere natürliche Isotopenzusammensetzung terrestrischen Materials und nicht die Masse eines einzelnen Atoms.
Isotope von Fluor besitzen dieselbe Protonenzahl, unterscheiden sich aber in der Zahl der Neutronen. Dadurch ändern sich Atommasse und bei radioaktiven Isotopen auch Kernstabilität und Halbwertszeit.
Elementares Fluor und manche reaktiven Verbindungen können ätzend oder giftig sein. Das Risiko hängt stark von chemischer Form, Konzentration und Expositionsweg ab.