Medizinische Bildgebung
Barium wird in ausgewählten Materialien oder Komponenten der medizinischen Bildgebung eingesetzt, wenn seine magnetischen, optischen, nuklearen oder strahlenabsorbierenden Eigenschaften nützlich sind.
Barium ist Element 56 (Ba) in Periode 6, Gruppe 2 und im s-Block. Bei Raumtemperatur ist der Referenzzustand fest. Die Elektronenkonfiguration lautet [Xe] 6s2.
Erdalkalimetalle besitzen zwei Valenzelektronen. Der Verlust beider Elektronen führt zum typischen Ion mit der Ladung +2, das in vielen ihrer Verbindungen vorkommt.
Die Konfiguration [Xe] 6s2 muss zusammen mit den Ionisierungsenergien betrachtet werden. Häufige Verbindungen sind Oxide, Carbonate, Sulfate und Halogenide.
Für Barium ist die Oxidationsstufe +2 charakteristisch. Oxide, Hydroxide, Halogenide, Carbonate und Sulfate gehören zu den typischen Stoffklassen.
Der Referenzzustand von Barium bei Raumtemperatur ist fest. Zu den angegebenen Stoffdaten gehören Dichte: 3.51 g/cm³; Schmelzpunkt: 1 000 K (726.9 °C); Siedepunkt: 2 118 K (1 845 °C). Messwerte können von Reinheit, Druck, Kristallstruktur oder allotroper Form abhängen.
Barium kommt in natürlichen Rohstoffen, Mineralen oder chemischen Verbindungen vor und wird technisch unter anderem in Bereichen wie Medizinische Bildgebung, Bohrspülungen und Feuerwerk eingesetzt.
Barium wird in ausgewählten Materialien oder Komponenten der medizinischen Bildgebung eingesetzt, wenn seine magnetischen, optischen, nuklearen oder strahlenabsorbierenden Eigenschaften nützlich sind.
Verbindungen von Barium können Bestandteil von Bohrspülungen sein und dort Dichte, Chemie oder Stabilität des Fluids beeinflussen.
Verbindungen von Barium werden in der Pyrotechnik eingesetzt, um Farbe, Licht, Funken oder den Verbrennungsablauf zu beeinflussen.
Barium steht in Periode 6, Gruppe 2 und im s-Block. Im dargestellten Ausschnitt liegen links davon Yttrium, Cäsium; rechts davon Francium, Radium. Solche Vergleiche zeigen, welche Eigenschaften sich innerhalb einer Periode oder Gruppe regelmäßig verändern und welche Besonderheiten das Element selbst besitzt.
Die Werte beziehen sich, soweit anwendbar, auf das Element oder das neutrale Atom. Stoffdaten können von allotroper Form, Druck, Reinheit und Messbedingungen abhängen.
Die Entdeckung beziehungsweise Identifizierung von Barium wird mit Carl Wilhelm Scheele verbunden. Entdeckung, Isolierung einer reinen Probe und Einordnung über die moderne Ordnungszahl erfolgten historisch nicht immer im selben Schritt.
Das Standard-Atomgewicht beträgt 137.327(7). Es beschreibt die mittlere natürliche Isotopenzusammensetzung terrestrischen Materials und nicht die Masse eines einzelnen Atoms.
Isotope von Barium besitzen dieselbe Protonenzahl, unterscheiden sich aber in der Zahl der Neutronen. Dadurch ändern sich Atommasse und bei radioaktiven Isotopen auch Kernstabilität und Halbwertszeit.
Die Gefährdung durch Barium hängt von chemischer Form, Dosis und Aufnahmeweg ab. Element, Ionen und Verbindungen können biologisch sehr unterschiedlich wirken; maßgeblich sind die Sicherheitsdaten der tatsächlich verwendeten Substanz.