Legierungen
Magnesium wird Legierungen zugesetzt, um Festigkeit, Korrosionsbeständigkeit, Schmelzverhalten oder Hochtemperatureigenschaften zu verändern.
Magnesium ist Element 12 (Mg) in Periode 3, Gruppe 2 und im s-Block. Bei Raumtemperatur ist der Referenzzustand fest. Die Elektronenkonfiguration lautet [Ne] 3s2.
Erdalkalimetalle besitzen zwei Valenzelektronen. Der Verlust beider Elektronen führt zum typischen Ion mit der Ladung +2, das in vielen ihrer Verbindungen vorkommt.
Die Konfiguration [Ne] 3s2 muss zusammen mit den Ionisierungsenergien betrachtet werden. Häufige Verbindungen sind Oxide, Carbonate, Sulfate und Halogenide.
Für Magnesium ist die Oxidationsstufe +2 charakteristisch. Oxide, Hydroxide, Halogenide, Carbonate und Sulfate gehören zu den typischen Stoffklassen.
Der Referenzzustand von Magnesium bei Raumtemperatur ist fest. Zu den angegebenen Stoffdaten gehören Dichte: 1.738 g/cm³; Schmelzpunkt: 923 K (649.9 °C); Siedepunkt: 1 363 K (1 090 °C). Messwerte können von Reinheit, Druck, Kristallstruktur oder allotroper Form abhängen.
Magnesium kommt in natürlichen Rohstoffen, Mineralen oder chemischen Verbindungen vor und wird technisch unter anderem in Bereichen wie Legierungen, Feuerwerk und Biologie eingesetzt.
Magnesium wird Legierungen zugesetzt, um Festigkeit, Korrosionsbeständigkeit, Schmelzverhalten oder Hochtemperatureigenschaften zu verändern.
Verbindungen von Magnesium werden in der Pyrotechnik eingesetzt, um Farbe, Licht, Funken oder den Verbrennungsablauf zu beeinflussen.
Magnesium ist in biologischen Systemen Bestandteil von Molekülen, Enzymen oder Ionenhaushalten. Entscheidend ist dabei die konkrete chemische Form, nicht das freie Element.
Magnesium steht in Periode 3, Gruppe 2 und im s-Block. Im dargestellten Ausschnitt liegen links davon Beryllium, Natrium; rechts davon Kalium, Calcium. Solche Vergleiche zeigen, welche Eigenschaften sich innerhalb einer Periode oder Gruppe regelmäßig verändern und welche Besonderheiten das Element selbst besitzt.
Die Werte beziehen sich, soweit anwendbar, auf das Element oder das neutrale Atom. Stoffdaten können von allotroper Form, Druck, Reinheit und Messbedingungen abhängen.
Die Entdeckung beziehungsweise Identifizierung von Magnesium wird mit Joseph Black verbunden. Entdeckung, Isolierung einer reinen Probe und Einordnung über die moderne Ordnungszahl erfolgten historisch nicht immer im selben Schritt.
Das Standard-Atomgewicht wird als Intervall [24.304, 24.307] angegeben. Natürliche Isotopenverhältnisse können zwischen Proben leicht schwanken; eine einzelne Dezimalzahl würde diese reale Variation verdecken.
Isotope von Magnesium besitzen dieselbe Protonenzahl, unterscheiden sich aber in der Zahl der Neutronen. Dadurch ändern sich Atommasse und bei radioaktiven Isotopen auch Kernstabilität und Halbwertszeit.
Die Gefährdung durch Magnesium hängt von chemischer Form, Dosis und Aufnahmeweg ab. Element, Ionen und Verbindungen können biologisch sehr unterschiedlich wirken; maßgeblich sind die Sicherheitsdaten der tatsächlich verwendeten Substanz.