Mendeleev

Atomorbitale

Erkunden Sie Formen, Orientierungen, Quantenzahlen und Knoten von s-, p-, d- und f-Orbitalen. Der Viewer trennt Winkelgestalt und wasserstoffähnliche Radialstruktur – keine Elektronenbahnen.

Ausgewähltes Orbital

1s

Phase +Phase −
Ziehen zum Drehen · Pfeiltasten bei Fokus

Die Fläche zeigt den Winkelanteil eines reellen Orbitals. Die zwei Farbtöne stehen für entgegengesetzte Phasen der Wellenfunktion, nicht für elektrische Ladungen. Die Radialstruktur wird darunter getrennt gezeigt.

Wasserstoffähnliches Radialmodell

Radiale Wahrscheinlichkeit

Die Kurve zeigt das normierte r²|Rₙℓ(r)|² für Wasserstoff (Z = 1). Innere Nullstellen sind kugelförmige Radialknoten.

0Radialknoten

Exakt für Wasserstoff und Ein-Elektronen-Ionen nach der üblichen radialen 1/Z-Skalierung. Mehrelektronenatome besitzen wegen Abschirmung und Elektron-Elektron-Wechselwirkungen andere Radialfunktionen; bei schweren Atomen werden auch relativistische Effekte wichtig.

So lesen Sie beide Ansichten

Keine Bahn

Ein Orbital ist ein Quantenzustand, keine Bahn, auf der ein Elektron den Kern umkreist.

Winkelgestalt

Die 3D-Fläche zeigt die Richtungsstruktur. Die Familie s, p, d oder f wird durch ℓ bestimmt.

Radialstruktur

Das Radialdiagramm zeigt die Wahrscheinlichkeitsverteilung mit dem Abstand. Ein größeres n kann zusätzliche Radialknoten erzeugen, auch wenn die Winkelfamilie gleich bleibt.

Knoten und Phase

An einem Knoten ist die Wellenfunktion null. Die zwei Farbtöne zeigen entgegengesetzte Phasen, nicht positive und negative Ladung.

Vier Unterschalenfamilien

Die Zahl der reellen Orientierungen folgt 2ℓ+1. Jedes einzelne Orbital kann höchstens zwei Elektronen aufnehmen.

Warum pₓ nicht „mℓ = +1“ ist

Die magnetische Quantenzahl mℓ besitzt 2ℓ+1 Werte von −ℓ bis +ℓ. Vertraute reelle Orbitale wie pₓ, pᵧ und dxy sind reelle Linearkombinationen der komplexen mℓ-Eigenfunktionen; daher lässt sich jedem nicht eindeutig ein einzelnes mℓ zuordnen.

Elektronenkonfiguration →Periodensystem →