Schilddrüsenfunktion
Iod ist für die Bildung von Schilddrüsenhormonen notwendig. Entscheidend ist die Versorgung mit Iodid in geeigneter Menge; sowohl Mangel als auch Überversorgung können problematisch sein.
Iod ist Element 53 (I) in Periode 5, Gruppe 17 und im p-Block. Bei Raumtemperatur ist der Referenzzustand fest. Die Elektronenkonfiguration lautet [Kr] 4d10 5s2 5p5.
Die Elektronenkonfiguration [Kr] 4d10 5s2 5p5 bestimmt die Außenelektronen, die an der Chemie von Iod beteiligt sind.
Die Stellung in Gruppe 17 und im p-Block ermöglicht den Vergleich mit Nachbarelementen und hilft Bindungs- und Reaktivitätstrends einzuordnen.
Iod bildet elementare Materialien und chemische Verbindungen, deren Struktur und Oxidationszustand die beobachteten Eigenschaften bestimmen.
Der Referenzzustand von Iod bei Raumtemperatur ist fest. Zu den angegebenen Stoffdaten gehören Dichte: 4.933 g/cm³; Schmelzpunkt: 386.8 K (113.7 °C); Siedepunkt: 457.4 K (184.2 °C). Messwerte können von Reinheit, Druck, Kristallstruktur oder allotroper Form abhängen.
Iod kommt in natürlichen Rohstoffen, Mineralen oder chemischen Verbindungen vor und wird technisch unter anderem in Bereichen wie Schilddrüsenfunktion, Ernährung und Antiseptika eingesetzt.
Iod ist für die Bildung von Schilddrüsenhormonen notwendig. Entscheidend ist die Versorgung mit Iodid in geeigneter Menge; sowohl Mangel als auch Überversorgung können problematisch sein.
Iod ist in einer bestimmten ionischen oder molekularen Form für die Ernährung beziehungsweise den Stoffwechsel relevant.
Im Bereich „Antiseptika“ wird Iod in einer geeigneten chemischen Form oder als Werkstoff eingesetzt. Welche Eigenschaft genutzt wird, hängt vom konkreten Material und vom technischen Zweck ab.
Verbindungen von Iod wurden historisch oder werden in speziellen Fällen in lichtempfindlichen Materialien und fotografischer Chemie eingesetzt.
Iod steht in Periode 5, Gruppe 17 und im p-Block. Im dargestellten Ausschnitt liegen links davon Krypton, Tellur; rechts davon Xenon, Polonium. Solche Vergleiche zeigen, welche Eigenschaften sich innerhalb einer Periode oder Gruppe regelmäßig verändern und welche Besonderheiten das Element selbst besitzt.
Die Werte beziehen sich, soweit anwendbar, auf das Element oder das neutrale Atom. Stoffdaten können von allotroper Form, Druck, Reinheit und Messbedingungen abhängen.
Die Entdeckung beziehungsweise Identifizierung von Iod wird mit Bernard Courtois verbunden. Entdeckung, Isolierung einer reinen Probe und Einordnung über die moderne Ordnungszahl erfolgten historisch nicht immer im selben Schritt.
Das Standard-Atomgewicht beträgt 126.90447(3). Es beschreibt die mittlere natürliche Isotopenzusammensetzung terrestrischen Materials und nicht die Masse eines einzelnen Atoms.
Isotope von Iod besitzen dieselbe Protonenzahl, unterscheiden sich aber in der Zahl der Neutronen. Dadurch ändern sich Atommasse und bei radioaktiven Isotopen auch Kernstabilität und Halbwertszeit.
Elementares Iod und manche reaktiven Verbindungen können ätzend oder giftig sein. Das Risiko hängt stark von chemischer Form, Konzentration und Expositionsweg ab.